Historie

1885 – David Sperber gründet Hufschmiede in Ronhof

David Sperber verlässt die Wolfswiese (Kalchreuth) und gründet nach seiner Ausbildung eine Hufschmiede und Stellmacherei in Ronhof.

1885-1963 – Entwicklung der Fa. Sperber zum Landmaschinenhändler

Die Fa. Sperber entwickelt sich mit der Landmaschinentechnik vom Hufschmied zum Landmaschinenhändler mit Fachwerkstatt.

seit 1960 – Partnerschaft mit John Deere (Lanz)

Der Wettbewerb diversifiziert und verkauft Automobile, die Fa. Sperber baut die Partnerschaft mit John Deere auf und legt damit den strategischen Grundstein für die erfolgreiche Entwicklung der Firma bis heute.

1963 – Fritz und Herbert Sperber prägen von nun an das Unternehmen

Die beiden Brüder Fritz und Herbert Sperber übernehmen nach dem Tod des Vaters die Firma und starten mit einem Umsatzziel von DM 1.000 pro Tag.

1964 – Sperber führt die Gemüsetechnik ein

Die Einführung des “Gärtnerfreundes” durch die Fa. Sperber revolutioniert den heimischen Gemüsebau und schafft ein neues umsatzstarkes Standbein für das Unternehmen.

1969/70 – John Deere Kleinschlepper – ein neuer Markt entsteht

John Deere stellt die ersten Kleinschlepper-Modelle vor. Die Fa. Sperber erarbeitet sich mit der Einführung der neuen Modellpalette ein wichtiges zusätzliches Marktsegment.

1976 – Eine neue Firma wird gegründet – Sperber Maschinenbau

“Mähen und Aufnehmen in einem Arbeitsgang” – ein von Fritz Sperber aus Amerika mitgebrachtes Konzept, wird im Markt erfolgreich eingesetzt und setzt sich zunehmend durch. Zeitgleich wird die neue Sparte “Sperber Maschinenbau” gegründet, die nunmehr die Anbaugeräte für die Kleinschlepper herstellt.

1977 – Kauf der Betriebsstätte in Langenzenn

Die ehemalige Ziegelei wird umgebaut und als Fertigungsstandort für den Maschinenbau genutzt.

1987 – Umzug nach Stadeln

Inzwischen hat sich die Fa. Sperber den gesamten nordbayerischen Raum erobert. Das stetige Wachstum des
Consumer Product-Bereiches (Rasenmäher, Kleinschlepper, sonstige Motorgeräte) erfordert nunmehr einen
eigenen Standort, um die Erwartungen dieser Kundengruppe erfüllen zu können.

1991 – Aufbruch Ost I: Motorgeräte Münchenbernsdorf

Die bisherige erfolgreiche Vermarktung der John Deere Produkte wird auf die neuen Bundesländer Thüringen und Sachsen erweitert. Um den Markt erfolgreich aufbauen und bearbeiten zu können, wird eine neue Niederlassung in Münchenbernsdorf bei Gera gebaut.

1992 – Aufbruch Ost II: Sperber Maschinenbau kauft die Fa. Agrogep in Ungarn

Das bisherige Umsatzwachstum in Maschinenbau verbunden mit einer stetigen Ausweitung der Produktpalette erfordert einen zusätzlichen Fertigungsstandort, um lohnintensive Fertigungs- und Arbeitsgänge auszulagern.

1998/2000 – Aufbruch Ost III: Sperber Motorgeräte Chemnitz und Leipzig

Der Standort Münchenbernsdorf wird durch Niederlassungen in Chemnitz und Leipzig erweitert und ausgebaut.

2005 -Nachfolgeregelung und Entflechtung

Es wird begonnen die Sperber-Gruppe auf die Zukunft vorzubereiten. Den Anfang bildet die Ausgliederung des Bereichs Maschinenbau in die Firma matev GmbH. Die Geschäftsführung wird durch Herrn Dürschinger und Herrn Hemmerlein übernommen.

2006 – Nachfolgeregelung und Entflechtung

Der Prozess wird fortgesetzt mit der Ausgründung der Vertriebsbereiche. Der Standort Fürth firmiert künftig unter Sperber Service & Vertrieb GmbH mit Geschäftsführer Frank Weidenberg, dem Schwiegersohn Fritz Sperbers. Der Standort Münchenbernsdorf firmiert künftig unter Sperber Service & Vertrieb GLC GmbH mit Geschäftsführerin Claudia Arold, der langjährigen Verkaufsleiterin.

2008  – Krise und Neuanfang

Im Sommer des Jahres 2008 kann die Hausbank vermutlich aufgrund von Fusionsbestrebungen die vor einigen Jahren begonnene Sanierung leider nicht mehr begleiten. Als Konsequenz muss die Geschäftsführung in Fürth den Insolvenzantrag stellen. Dank gefüllter Auftragsbücher und vieler helfender Hände im Hintergrund kann relativ kurzfristig ein Investor gefunden werden und zum

01.10.2008 – der gesamte Geschäftsbetrieb mit allen Mitarbeitern von der neugegründeten KVN Kommunaltechnik Vertrieb Nordbayern GmbH übernommen werden.
Bei dem Investor handelt es sich um die Firma Chorbacher, einen der Firma Sperber nahestehenden John Deere Landmaschinenhändler aus Colmberg.
Nun gilt es mit bewährtem Team und bewährten Produkten die Zukunft erfolgreich zu gestalten und die Chance zu nutzen.

2009/2010  – Neubau und Umsiedlung

Die nächste Herausforderung für das KVN-Sperber-Team lässt leider nicht lange auf sich warten. Der Vermieter veräußert das Anwesen in der Werkstraße an einen Investor, welcher dort einen Lebensmittel-Discounter und Häuser baut.
Es beginnt die fieberhafte Suche nach einem geeigneten Miet- oder Kaufobjekt für den Geschäftsbetrieb. Leider bleibt diese Suche erfolglos und man beginnt parallel die Möglichkeiten eines Neubaus zu prüfen. Im Herbst 2009 ist ein geeignetes Grundstück gefunden.
Im Dezember 2009 wird der erste Teil der Räumung vollzogen und der Betrieb in Stadeln auf die Hälfte der Fläche reduziert. Die Versorgung mit Telefon, Wasser, Strom und Heizung wird provisorisch betrieben. Der Neubau kann aufgrund der Witterung erst im März 2010 beginnen.
Da die endgültige Räumung am alten Standort im Juni erfolgen muss, wird der Geschäftsbetrieb in Bürocontainer und eine kleine Halle direkt auf die Baustelle des künftigen Standortes verlegt.
Nach vier beschwerlichen Monaten ist es dann endlich soweit und zum November 2010 wird das neue Gebäude bezogen.

Nun endlich kann man sich wieder auf das eigentliche Geschäft und die Kunden konzentrieren und diese in geeigneter und angenehmer Atmosphäre begrüßen.

2011 – Zertifizierung zum „Qualifizierten Motorgeräte-Fachhändler“

Seit dem 22.07.2011 darf sich die KVN „Qualifizierter Motorgeräte-Fachhändler“ (QMF) nennen und unterstreicht damit, dass der Service-Gedanke im Betrieb ausgesprochen hoch gehängt ist. Die KVN erhielt die Auszeichnung als vierter Betrieb in Franken und als zweiter in Mittelfranken.
QMF ist eine Fachhandels-Initiative: Jeder dieser Fachbetriebe (derzeit über 120) muss Mindeststandards erfüllen. Im Fokus steht dabei immer der Kunde, seine Probleme muss der Fachbetrieb erkennen und lösen. Daher liegt der Schwerpunkt bei Serviceleistungen und Kundenfreundlichkeit.
Derzeit unterstützen 24 renommierte Marken aus dem Bereich für Garten- und Forsttechnik das QMF-Qualifizierungskonzept, deren anspruchsvolle und hochtechnisierte Geräte auf die Fachberatung und den guten Service durch den qualifizierten Fachhandel angewiesen sind.
Ein externes und neutrales Prüfinstitut auditiert jeden Kandidaten vor Ort und vergibt ein auf drei Jahre begrenztes Zertifikat; in den Zwischenjahren stehen Besuche nach Zufallsgenerator an.
Weitere Informationen unter: www.qmf.de

2012 – KVN wird Stihl Spezialist für Schutzkleidung

Im September qualifiziert sich die KVN zum Stihl Spezialist für Schutzkleidung. Hierfür wurde die Ladeneinrichtung erweitert und das Verkaufspersonal absolvierte bei Stihl eine Schulung speziell zum Thema Schutzkleidung. Weiterhin erfolgte eine Ergänzung des Sortiments, so dass wichtige Produktlinien in den gängigen Größen sowie Sondergrößen vorrätig sind.
Weitere Linien oder Größen können kurzfristig zur Anprobe geordert werden.
Das heißt für die Interessenten und Kunden: noch kompetentere Beratung, noch größere Auswahl an Modellen, noch mehr (Sonder-)Größen und schnelle Bestellmöglichkeit.
Kommen Sie vorbei und probieren Sie Schuhe, Hosen, Jacken, Helme oder Handschuhe.